Zertifizierungen nach dem LÜNEN-Modell®

Das LÜNEN-Modell® (Lehrlern-Übungen für nachhaltigen Erzieher/-innennachwuchs) erhebt und zertifiziert Kompetenzen der Praxisanleiterinnen und Mentorinnen für die Qualitätssicherung der fachpraktische Ausbildung im sozialpädagogischen Arbeitsfeld.
Es ist dabei am Outcome, also am tatsächlich beobachtbaren Können, der Teilnehmer orientiert, und berücksichtigt hierbei alle individuellen Kompetenzen, egal welcher Provenienz.



Das Grundgerüst bildet die in der dualen gewerblich-technischen Ausbildung seit Jahrzehnten bewährten Ausbildereignungsprüfung (Ausbildung der Ausbilder / Train the Trainer). Beim LÜNEN-Modell® werden zentrale Elemente auf das sozialpädagogische Ausbildungsgeschehen in der fachpraktischen Ausbildung in den Einrichtungen adaptiert.

Die Zertifizierung erfolgt durch eine komplexe Prüfung in drei Teilen:
  1. Zwei Klausuren zu je 90 Minuten über die Handlungsfelder (Klausur A: HF 1, 2 und 4; Klausur B: HF 3 anhand einer Praxissituation).
  2. Eine praktische Durchführung/Präsentation einer Ausbildungssequenz im Umfang von 15 Minuten mit anschließender Auswertung im Umfang von ca. 15 Minuten.
  3. Ein Fachgespräch/Kolloquium im Umfang von 30 Minuten.
Bei der Vorbereitung auf die Zertifizierung berücksichtigt das LÜNEN-Modell® hierbei das Subsidiaritätsprinzip, d. h. private Bildungsanbieter, aber auch berufliche Schulen und Volkshochschulen können Vorbereitungskurse anbieten. Es ist zudem auch möglich, ähnlich dem bewährten Vorbild der Ausbildereignung, sich autodidaktisch auf die Prüfung vorzubereiten.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Doz.Kiefer@gmail.com.

Jede/-r erfolgreiche Teilnehmer/-in erhält ein Zertifikat mit Ausweisung der Einzelleistungen: